Energieausweis: Keine Online-Angebote nutzen

Aus den Westfälischen Nachrichten vom 19. Juni 2008:

Düsseldorf – Für viele Gebäude schreibt die Energiesparverordnung vom 1. Juli an einen Energieausweis vor. Er informiert über die Energiestandards eines Hauses.

Angebote aus dem Internet sollten Eigentümer aber besser nicht nutzen, um ihrer Pflicht nachzukommen, rät die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. Zwar werde das vierseitige Papier plus Anlagen dort häufig zu Schnäppchenpreisen angeboten – fast alle Online-Angebote seien aber nicht zu gebrauchen.

Nur einer von 97 überprüften Ausstellern fragte auf seiner Homepage alle 14 gesetzlichen Pflichtdaten vollständig ab, heißt es. Und von 29 Verbrauchsausweisen, die im Test gekauft und ausgewertet wurden, waren 12 formal „mangelhaft». Und 18 hielten einer weiteren fachlichen Prüfung nicht stand.

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Bericht und Fotos der Schöppinger Energietage

Aus den Westfälischen Nachrichten (Schöppingen) vom 22. April 2008:

„Bei einigen Vorträgen war kein Sitzplatz mehr frei“
Schöppingen. Bauherren und Immobilienbesitzer aus der Vechtegemeinde, aber auch aus dem weiteren Umland, ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen. Denn bei den „Schöppinger Energietagen“ wurden alle Fragen zum Thema „Energiesparendes Bauen und Sanieren“ beantwortet.„Bei einigen Vorträgen war kein Sitzplatz mehr frei“, freut sich Ralf Mensing, einer der Veranstalter, über die gute Resonanz.

Während er, wie seine Kollegen, an seinem Info-Stand im Alte-Post-Hotel Rat suchenden Besuchern zur Verfügung steht, läuft im Nebenraum gerade ein Fachvortrag zum Thema „luftdichte Gebäudehülle“. Am Nachbarstand flimmern derweil die Bilder einer Thermokamera über die Wand.„Die Besucher schätzen einfach die gebündelten Kompetenzen und die lockere Atmosphäre“, ist auch Roger Hagemann vom Gelingen des Konzepts überzeugt.

Fortsetzung nicht ausgeschlossen
Fachleute aus der Praxis beraten in ungezwungener Atmosphäre fachübergreifend Hand in Hand:
Mit diesem Konzept haben die Organisatoren der ersten Schöppinger Energiespartage offenbar voll ins Schwarze getroffen. „Es ist aus der Sicht aller neun Veranstalter wirklich hervorragend gelaufen“, zog Roger Hagemann, der in Schöppingen ein Bausachverständigenbüro betreibt, gestern nach dem ersten Tag der zweitägigen Fachveranstaltung ein positives (Zwischen-)Fazit. Vom Vormittag bis zum späten Nachmittag konnten sich die Besucher am Sonntag im Saal des Hotels Alte Post in Fachvorträgen rund um das angesichts stetig steigender Energiepreise bei Strom, Öl und Gas sehr aktuellen Thema energiesparendes Sanieren und Bauen informieren.

„Viele Interessenten haben die Vorträge genutzt, um ergänzende Infos einzuholen und auch eine vom Bauträger oder Architekten unabhängige Meinung zu hören“, gibt Hagemann seine Eindrücke wieder. Blieben dann noch Fragen offen, standen die Aussteller der Energiespartage, übrigens allesamt Schöppinger Unternehmen sowie die örtlichen Kreditinstitute, zur Beantwortung direkt an ihren Ständen zur Verfügung.„Die Leute sind mit ganz gezielten Anliegen zu uns gekommen“, hat Ralf Mensing, Inhaber des gleichnamigen Malergeschäfts und einer der Mitinitiatoren, festgestellt. Wie auch viele seiner Ausstellungskollegen habe er am Sonntag eine ganze Reihe von weiteren Beratungsterminen vereinbaren können bzw. teils auch bereits konkrete Aufträge in Aussicht gestellt bekommen.

Was hat die Besucher besonders interessiert? Neben der Tatsache, dass fast alle Fachvorträge – ob über Dämmstoffe, Schimmelpilzvermeidung oder öffentliche Förderprogramme – viel Interesse auf sich gezogen hätten, seien es vor allem die Themen Energieausweis und alternative Heizungstechniken gewesen, die gefragt waren, so Hagemann. Beim Energieausweis, dessen Einführung unmittelbar bevorsteht, sei großer Aufklärungsbedarf zu verzeichnen gewesen. Nach Meinung Hagemanns ist dies auch auf Versäumnisse seitens der Politik zurückzuführen. So habe das Thema Verbrauchsausweis als Billigvariante des vergleichenden Energieausweises jede Menge Fragen aufgeworfen. Hagemann hat dazu eine ganz konkrete Meinung: „Die Erstellung eines Verbrauchsausweises macht keinen Sinn, weil dieser kaum Rückschlüsse auf die Frage zulässt, welche Investitionen für das jeweilige Bauobjekt sinnvoll sind. “Bei der Heizungstechnik war es vor allem die Wärmepumpentechnik, die sowohl bei den Gebäudesanierern als auch bei den Häuslebauern auf großes Interesse stieß. Aber auch hier war Aufklärung vonnöten. Denn: „Die Wärmepumpentechnik ist nicht für jedes Haus geeignet“, so Hagemann.

Angesichts der guten Resonanz steht für die Organisatoren bereits nach dem ersten Tag fest, dass die Schöppinger Energietage wohl nicht die letzten ihrer Art bleiben werden. „Ich persönlich könnte mir vorstellen, dass wir vielleicht in einem Abstand von zwei oder drei Jahren wieder eine ähnliche Veranstaltung auf die Beine stellen“, kündigte Ralf Mensing an. „Wir werden kurzfristig zu einem Nachtreffen zusammenkommen und dann entscheiden“, ergänzte Roger Hagemann. Der gestrige Montag war überwiegend für das Fachpublikum bestimmt, aber auch private Bauherren und Sanierer nutzten wiederum die Gelegenheit, sich fachübergreifend beraten zu lassen.

> Fotogalerie der Schöppinger Energietage

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Neue Konditionen in KfW- und ERP-Programmen

Ab dem 30.05.2008 gelten neue Konditionen in den Programmen:
KfW-Umweltprogramm, Solarstrom Erzeugen, Wohnraum Modernisieren Standard, Ökologisch Bauen ESH 60 und Heizung, Wohneigentumsprogramm, KfW-Programm Erneuerbare Energien, BMU- Programm zur Förderung von Demonstrationsvorhaben, KfW- Kommunalkredit, Sozial Investieren und Kommunal Investieren.

Bei den ERP-Programmen gelten die Zinssenkungen für das ERP- Umweltprogramm.

Die aktuelle Gesamtübersicht für die KfW Förderbank erhalten Sie unter dem folgenden Link:
https://www.kfw-formularsammlung.de/KonditionenanzeigerINet/KonditionenAnzeiger?Bankengruppe=1392435951

Die Zinstableaus für einzelne Programmgruppen können Sie auf dieser Seite auswählen:
http://www.kfw-foerderbank.de/DE_Home/Service/Zinsstze.jsp

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Neue Seminare der DEN-Akademie Münsterland

Aktuelle Seminare der DEN-Akademie Münsterland:

  • Energieausweis für Nichtwohngebäude  DIN 18599 Lernwerkstatt (März)
  • Schimmel (April)
  • Wärmebrücken (April)

Vollständiges Programm und Anmeldung: http://www.den-akademie.de/programm.html

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Änderungen im KFW Wohneigentumsprogramm

Ab 01.02.2008 gelten folgende Neuerungen:

Einführung neuer Zinsangebote im KfW-Wohneigentumsprogramm:

  • Laufzeit bis zu 20 Jahre mit bis zu 3 tilgungsfreien Anlaufjahren,
  • Laufzeit bis zu 35 Jahre mit bis zu 5 tilgungsfreien Anlaufjahren,
  • mit Zinsbindungsfristen in beiden Varianten von 5, 10 und 15 Jahren

Die Programmnummer 126 entfällt. Zukünftig wird es neben der Programmvariante Genossenschaftsanteile (Programmnummer 134) nur noch die Programmnummer 124 geben.

Verlängerung der bereitstellungsprovisionsfreien Zeit im KfW- Wohneigentumsprogramm und im Programm Wohnraum Modernisieren
Standard:
Bereitstellungsprovision wird für Zusagen ab dem 01.02.2008 zwei Bankarbeitstage und vier Monate nach Zusagedatum für noch nicht abgerufene Kreditbeträge in Rechnung gestellt.

KfW-Wohneigentumsprogramm: Programmvariante Genossenschaftsanteile (134):
Die Antragstellung ist ab sofort vor Zahlung der gezeichneten Genossenschaftsanteile fristgerecht. Die Laufzeit der Darlehen beträgt zukünftig bis zu 20 Jahre, mit Zinsbindungsfristen von 5, 10 und 15 Jahren.

Hier erhalten Sie ausführliche Informationen:
http://www.kfw-foerderbank.de/DE_Home/Bauen_Wohnen_Energiesparen/Darlehensprogramme_fuer_Wohnimmobilien/index.jsp

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